Bacoli, Hundestrandzugang für Sommer 2026 bestätigt: die Gemeindeverordnung

Bacoli, Hundestrandzugang für Sommer 2026 bestätigt: die Gemeindeverordnung
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Eine willkommene Abwechslung für Hundebesitzer, die den Sommer in den Phlegräischen Feldern verbringen. Die Gemeinde Bacoli, angeführt vom Bürgermeister Josi Gerardo Della RagioneDie Verordnung, die alle örtlichen Strandbetriebe verpflichtet, Hunde ab der Badesaison 2026 am Strand zuzulassen, wurde ebenfalls bestätigt. Diese Entscheidung stellt die bisherige Praxis vieler privater Strandbetriebe auf den Kopf, wo Vierbeiner bis vor Kurzem ohne Einspruch verboten waren.

Die Verordnung, die erstmals im Juli 2024 unterzeichnet und für die folgenden Saisons bestätigt wurde, legt genaue Regeln fest: Hunde müssen gehalten werden an der Leine und mit MaulkorbDie Maßnahme gilt unter Rücksichtnahme auf andere Strandbesucher und die üblichen Regeln des friedlichen Zusammenlebens. Sie gilt ausnahmslos für alle Strände der Gemeinde, einschließlich derjenigen, die sich in privater Hand befinden.

„Das Meer gehört allen.“

„Das Meer gehört allen. Ich habe die neue Verordnung unterzeichnet, die alle Strandresorts und Strandclubs in Bacoli verpflichtet, Hunde am Strand zu erlauben. Sie müssen angeleint und mit einem Maulkorb versehen sein. Damit wird der schlechten Angewohnheit einiger Privatpersonen, Hunde zu verbieten, ein Ende gesetzt“, erklärte der Bürgermeister bei der Unterzeichnung der Verordnung. Diese Worte fanden breite Zustimmung bei Anwohnern und Touristen, die die Strände der Phlegräischen Inseln von Capo Miseno bis Miliscola, einschließlich der Küste von Baia, besuchen.

Die Entscheidung der Stadtverwaltung beschränkt sich jedoch nicht auf den Zugang für Hunde. Die Verordnung sieht außerdem Folgendes vor: die Verpflichtung für jeden Betrieb, sich mit einem Defibrillator auszustattenund mit Personal, das für den Einsatz im Notfall geschult ist. Diesen Aspekt bezeichnete der Bürgermeister als entscheidend: „Wir müssen in Sicherheit investieren, um Leben zu retten.“

Kühltaschen und Lebensmittel: Stoppt ungerechtfertigte Verbote!

Ein weiterer wichtiger Punkt der Bestimmung betrifft das Recht der Badegäste auf Zugang zu den Stränden mit Essen, Getränken und KühltaschenDies ist eine wichtige Klarstellung, da in der Vergangenheit einige Betriebe willkürliche Verbote verhängt und Kunden gezwungen hatten, nur am Strand verkaufte Produkte zu konsumieren. „Ich habe nochmals betont, dass es absolut verboten ist, Personen mit Speisen, Getränken und Kühlboxen den Zugang zum Strand zu verweigern“, erklärte Della Ragione und dankte Stadträtin Teresa Scotto di Luzio für ihre Mitarbeit an der Ausarbeitung des Gesetzes.

24-Stunden-Kontrollen an öffentlichen Stränden

Wichtige Neuigkeiten auch im Bereich der Überwachung: Die Gemeinde hat ein Überwachungssystem aktiviert. 24-Stunden-Kontrolldienst für kostenlose Strände des Gebiets. Das Ziel ist zweifach: zum einen Missbrauch und unbefugte Besetzung zu verhindern, zum anderen sicherzustellen, dass der Spaß nicht zu einem Verhalten führt, das die Gemeinschaft und die Badegäste stören oder schädigen könnte.

Bacoli, eine tierfreundliche Stadt

Das Engagement der Gemeinde Bacoli für den Tierschutz ist nichts Neues. Seit Jahren fördert die Verwaltung Tierschutzmaßnahmen, unter anderem mit einer Gemeindeverordnung, die strenge Strafen für Misshandlung vorsieht, und Kampagnen zur Vermittlung von Hunden aus dem örtlichen Tierheim. „Früher beherbergten wir etwa vierzig Hunde in unserem Tierheim, jetzt ist es nur noch die Hälfte. In wenigen Monaten starten wir eine weitere Kampagne, um auch diese Hunde zu vermitteln. Das ist ein Akt der Menschlichkeit“, sagte der Bürgermeister, der eine persönliche Verbindung zu diesem Thema hat: Auch er besitzt einen Hund namens Trilly, den er als „den besten Freund der Familie“ bezeichnet.

Die Strände von Bacoli und ganz allgemein die Phlegräischen Felder zählen zu den beliebtesten im Großraum Neapel. Die Möglichkeit, Hunde mitzubringen, ist ein bedeutender Vorteil für Familien, die ihre Haustiere als vollwertige Familienmitglieder betrachten. Diese Entscheidung, zwei Jahre nach der ersten Verordnung, ebnet weiterhin den Weg für andere italienische Küstenorte und fördert ein zunehmend harmonisches Zusammenleben von Mensch und Tier an Orten der Erholung und Freizeitgestaltung.


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